Treffpunkt für Freunde und Liebhaber Finnischer Lapphunde, Schwedischer Lapphunde, Lapinporokoira & Co.



#1

Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 31.07.2013 13:01
von Blackwhitedog2005 | 301 Beiträge

Mich interessiert mal, wie eure Hunde reagieren wenn ihr mit ihnen auf dem Spaziergang andere Hunde trefft, sowohl angeleint als auch abgeleint........Akani ist manchmal ein echter Idiot an der Leine und auch wenn er abgeleint ist meint er immer den "Dicken" markieren zu müssen , meist immer bei Rüden......wir sind seid einiger Zeit arg am trainieren das sich sein Verhalten bessert bzw. er lernt die Hunde nicht sofort zu fixieren und ohne gekläffe vorbei zu laufen....ist auch schon sehr viel besser geworden aber mich interessieren eure Erfahrungen mit euren Hunden bei Hundebegegnungen


Liebe Grüße

Julia mit Delko, Ronja & Akani
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#2

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 31.07.2013 14:29
von angela | 503 Beiträge

Akima und auch Skina laufen hier fast immer ohne Leine, alle Hundebegegnungen sind komplett entspannt, egal ob Rüde oder Hündin. Skina ist abwartend und gern in meiner Nähe, Akima sagt fast jedem auf ihre nette Art Guten Tag, gucken, hinsetzen, dann hinlegen, und plötzlich losrennen, alles ist möglich und abhängig von dem, der uns begegnet. Es gibt auch welche, die werden ignoriert - sind als nicht interessant eingestuft bei ihr. Ich weiss aber , dass Rüden, wir hatten vorher einen Eurasier, der war der komplette Stinkstiefel mit jedem anderen Rüden und auch mit Hündinnen, da hat es sich aber mit zunehmendem Alter gebessert. Ich denke, das jeder Hund ganz individuell auf diese Begegnungen anspricht und reagiert. Einfach immer wieder probieren, vielleicht ist ja bei den Spaziergängen auch mal einer dabei, der es ebenfalls entspannt sieht, weil eigentlich passiert ja nie etwas, ausser die Besitzer regen sich auf.


Die Hunde haben mehr Spaß an den Menschen als diese an den Hunden,
weil der Mensch offenkundig der Komischere der beiden Kreaturen ist.
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#3

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 31.07.2013 15:34
von Mavra24 | 338 Beiträge

Da mein Läppi ja noch sehr jung ist(auf den Tag heute 7 Monate) gehen wir mit ihm noch zur Welpenspielgruppe. Das ist einmal in der Woche.
Wir haben das große Glück, in der Nachbarschaft einen Hundetrainer zu haben, der auch Hunde in Pflege nimmt während der Urlaubszeit oder übers Wochenende. Ebenfalls führt er eine Huta (Hundetagesstätte für Berufstätige). Er führt die Gruppe tgl. aus,(meistens 6-8 Hunde) alle Hunde sind frei, meiner auch!
Ich kann Euch garnicht sagen, welche Freude ich Lasse damit mache. Bei jedem Gassigang schaut er, ob er die Gruppe Hunde nicht sieht. Es sind natürlich die unterschiedlichsten Rassen vertreten, auch 2 Doggen von 7 Monaten, womit Lasse am meisten spielt. D.h. er rennt weg, läßt sie fast rankommen und schlägt dann Haken. Für das Sozialverhalten gibt es m.E. nichts besseres.
Ohne diese Hundegruppe z.B. im Wald führe ich meinen Hund nur angeleint, da ist mir die Gefahr der Ablenkung zu groß. Aber auch an der Leine ist er anderen Hunden gegenüber freundlich. Zurückhaltend ist er allerdings bei Menschen. Ich hoffe, das legt sich noch.


Gruss Rita
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Die Steigerung von Hund heißt Lapphund

Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich da nicht hin.
zuletzt bearbeitet 31.07.2013 15:36 | nach oben springen

#4

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 31.07.2013 16:41
von nemesis | 486 Beiträge

Also Hundebegegnungen gibt es bei uns nicht an der Leine und theoretisch darf er auch erst zu dem anderen Hund hin, wenn ich ihn freigebe. Praktisch sieht er manche Hunde halt vor mir und dann hab ich keine großen Chancen mehr. Wobei wir das momentan sehr trainieren. Ist halt nur recht schwierig, wenn man einfach wahnsinnig selten auf andere Hunde trifft. Dann versteh ich ja auch, dass das für Arkos ein absolutes Großereignis ist auf Artgenossen zu treffen.

Allerdings ist Arkos einfach nur stürmisch (sowohl an als auch ohne Leine) und nicht aggressiv oder so etwas. Er kläfft und fixiert nicht. Er fiepst höchstens aus Frust, wenn er nicht hin darf. Zudem ist er noch in der Entwicklung. Ich denke, wie er sich dann als richtiger Rüde mal verhalten wird, wird sich erst zeigen. Wobei er schon auch immer versucht abzuchecken, wer wohl der stärkere von beiden ist. Aber gut, er ist halt ein Jungrüde, da ist das irgendwo auch verständlich.
Das größte Bauchweh bei Hundebegegnungen macht mir sein Gerammel. Das macht er nicht bei jedem Hund, aber bei vielen will er dann doch drauf und rammeln - egal ob Rüde oder Hündin. Ich denke bei ihm ist das (noch) nicht besonders sexuell orientiert, sondern vielmehr eine Dominanzgeste. Ich warte auch immer kurz, ob der andere Hund ihn verscheucht und hole ihn sonst runter. Aber ich bin in der Hinsicht manchmal doch verunsichert, die einen Trainer finden, dass das unbedingt im Ansatz unterbunden gehört, andere sehen das viel lockerer und als natürliches Verhalten des Hundes an, das auch wieder uninteressant wird, wenn man dem Ganzen nicht zu viel Beachtung schenkt. Ich bin da echt ein bisschen unsicher, woran ich mich halten soll.


Liebe Grüße von Nike mit Chili und Arkos
http://www.dogs-of-fire-and-ice.de/
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#5

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 06.12.2013 17:04
von Mavra24 | 338 Beiträge

Heute muß ich den Thread nochmal aufgreifen. Ende des Monats wird Lasse nun 1 Jahr. In den knapp 6 Monaten, in denen er bei uns ist,hat sich sein Verhalten um einiges geändert. Eigentlich ist er recht freundlich und entspannt mit allen Hunden. Egal ob Rüde oder Hündin. Aber wehe, ein anderer Rüde versucht zu knurren oder macht auf Dominanz, dann habe ich fast einen Löwen an der Leine. Ein Anknurren läßt er sich absolut nicht bieten und Dominanzverhalten schon garnicht! Da muß ich inzwischen aufpassen, dass alles in geordneten Bahnen verläuft. Sein Selbstbewußtsein wächst täglich.


Gruss Rita
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Die Steigerung von Hund heißt Lapphund

Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich da nicht hin.
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#6

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 06.12.2013 22:00
von Blackwhitedog2005 | 301 Beiträge

Zitat von Mavra24 im Beitrag #5
Heute muß ich den Thread nochmal aufgreifen. Ende des Monats wird Lasse nun 1 Jahr. In den knapp 6 Monaten, in denen er bei uns ist,hat sich sein Verhalten um einiges geändert. Eigentlich ist er recht freundlich und entspannt mit allen Hunden. Egal ob Rüde oder Hündin. Aber wehe, ein anderer Rüde versucht zu knurren oder macht auf Dominanz, dann habe ich fast einen Löwen an der Leine. Ein Anknurren läßt er sich absolut nicht bieten und Dominanzverhalten schon garnicht! Da muß ich inzwischen aufpassen, dass alles in geordneten Bahnen verläuft. Sein Selbstbewußtsein wächst täglich.


Das klingt ganz nach Akani......wobei er mittlerweile durch Training handlebarer geworden ist....... ich denke das bekommt ihr auch hin .....


Liebe Grüße

Julia mit Delko, Ronja & Akani
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#7

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 07.12.2013 09:58
von Mavra24 | 338 Beiträge

@ Julia,

ich hoffe doch sehr, das wir dies hin bekommen! Inzwischen haben wir schon sehr viel bei ihm erreicht und jeden Tag erlernt er etwas Neues.Trotzdem meine ich manchmal, ich habe keinen Hund, sondern eine Katze. Als Lapphund kann er so leise schleichen, man hört ihn wirklich nicht.Dann suche ich ihn vergebens im ganzen Haus, der Hund befindet sich dann im Garten oder irgendwo im Keller. Er ist mir dann nach geschlichen u.ich habe nichts bemerkt


Gruss Rita
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#8

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 07.12.2013 23:49
von Manu | 621 Beiträge

Zitat von Mavra24 im Beitrag #7
Trotzdem meine ich manchmal, ich habe keinen Hund, sondern eine Katze.

Hihi, das kenne ich. Ich sage oft, dass Theo eine Mischung aus Katze und Bergziege ist... Da merkt man doch, dass unsere beiden "Katzen-Hunde" miteinander verwandt sind.


Liebe Grüße
Manu

***************
www.lapinkoira.eu
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#9

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 08.12.2013 10:54
von Mavra24 | 338 Beiträge

Zitat von Manu im Beitrag #8
Da merkt man doch, dass unsere beiden "Katzen-Hunde" miteinander verwandt sind.


habe gleich mal nachgeschaut! Lasse's Mutter und Theo's Mutter sind Schwestern!!!! Das erklärt dann einiges am Verhalten!


Gruss Rita
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#10

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 05.02.2014 12:44
von Lux | 113 Beiträge

Kurze Frage an euch, da ich nicht genau weiss, wie ich mich verhalten soll.
Der kleine Ciel (Lapinporokoira - 16 Wochen) beginnt vermehrt wenns dunkel ist andere Hunde an der Leine zu verbellen. Da ich noch meinen älteren Hund Anuk an der Leine habe, übernimmt er das Verhalten von Ciel und geht auch auf Angriff (das hat er früher nie gemacht). Nun möchte ich dieses Verhalten gleich im Keim ersticken. Was für Erfahrungen und Tipps habt ihr, dass man dieses Verhalten schnell in den Griff bekommt??

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#11

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 05.02.2014 14:56
von nemesis | 486 Beiträge

Chili zeigt ähnliches Verhalten. Gerade die Pinkelwiese, die wir immer nutzen, wird gegen alle Passanten verteidigt. Ich versuche einerseits, sie sehr deutlich zurechtzuweisen, wenn sie da meint jemanden anbellen zu müssen, auf der anderen Seite versuche ich, ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Für solche Sachen finde ich "Schau" (also Blickkontakt auf Kommando) sehr praktisch. Wenn sie mich anschaut, dann sind die Passanten unwichtig. Sie weiß ja für's Anschauen gibt's ne Belohnung. Für's Anbellen anderer hingegen einen Anschiss. Mein Ziel ist so zu erreichen, dass ich ihre Aufmerksamkeit habe und dadurch die Dinge selbst regel - nicht sie.
Mit Arkos, der gerne mal gegen Autos geht (Grund: Unsicherhheit/Angst) bin ich mit der Methode weit gekommen.

Ob das wirklich so gut/optimal ist, wie ich es handhabe, weiß ich nicht. Aber das war bisher meine Lösungsstrategie. Bin aber immer für neue Ideen oder Kritik offen.

Achso: Wenn es aus der Bewegung heraus für den Hund noch zu schwer ist, habe ich als Zwischenschritt immer erst absitzen lassen und dann die Konzentration auf mich gelenkt.


Liebe Grüße von Nike mit Chili und Arkos
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zuletzt bearbeitet 05.02.2014 14:58 | nach oben springen

#12

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 05.02.2014 18:06
von fischbach | 653 Beiträge

Hi, ich habe nun auch zwei Rüden. Kommt uns ein Mädchen entgegen, sind sie sehr neugierig und sind aber handelbar.

Aber wehe es kommt ein Rüde, Alarm ... Und wenn es dann auch noch Hunde sind, die so aussehen, wie die Stinkstiefel, die sie sowieso nicht leiden können, ist es anstrengend.

Ich habe jetzt ab nächster Woche nochmal speziell ein Begegnungstraining mit mehreren Hunden und Rüden.

Meine Hunde reagieren im Dunkeln auch anders, sind wachsamer ...


Jacqueline mit Keiko und Grace und im Herzen mein geliebter Bob
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#13

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 05.02.2014 18:48
von Mavra24 | 338 Beiträge

Zitat von fischbach im Beitrag #12

Meine Hunde reagieren im Dunkeln auch anders, sind wachsamer ...


Da kann ich ein Lied von singen, wachsam im Dunkeln obwohl Lasse sonst etwas zurückhaltend ist, im Dunkeln würde er
einen Polizisten vom Pferd holen...... da steht die Rute steil hoch und ihm gehört die Welt


Gruss Rita
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#14

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 07.02.2014 13:15
von Itundra | 1.646 Beiträge

Ihr wisst aber alle samt, dass das Zeichen von Unsicherheit sind und sonst nichts, oder?!

Wie immer gilt: Seid schneller als der Hund und lasst ihn erst gar nicht in die Situation kommen! Man muss - gerade junge Hunde - sehr genau beobachten, sie zeigen es einem ohnehin sehr schnell und vorab eben, sowas wie Nike, mit Schau, als Kommando geben!
Ansonsten find ich es gut, wie es Nike macht!

Und sonst: Viel ALLEINE mit dem Zwerg üben!!!


Grüße Julia und die



und mein Robin für immer im Herzen!!!
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#15

RE: Hundebegegnungen

in Erziehung / Verhalten / Probleme 07.02.2014 17:29
von Mavra24 | 338 Beiträge

Zitat von Itundra im Beitrag #14
Ihr wisst aber alle samt, dass das Zeichen von Unsicherheit sind und sonst nichts, oder?!

Wie immer gilt: Seid schneller als der Hund und lasst ihn erst gar nicht in die Situation kommen! Man muss - gerade junge Hunde - sehr genau beobachten, sie zeigen es einem ohnehin sehr schnell und vorab eben, sowas wie Nike, mit Schau, als Kommando geben!
Ansonsten find ich es gut, wie es Nike macht!

Und sonst: Viel ALLEINE mit dem Zwerg üben!!!

@ Julia, da hast Du mich falsch verstanden, ich habe meinen Hund, der tagsüber frei läuft, sehr gut "im Griff" beim Freilaufen zeigt er überhaupt keine Unsicherheiten und er gehorcht ausgesprochen gut! Im dunkeln lasse ich ihn natürlich angeleint. Vielleicht reagiert er dadurch so, wie beschrieben.


Gruss Rita
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