Treffpunkt für Freunde und Liebhaber Finnischer Lapphunde, Schwedischer Lapphunde, Lapinporokoira & Co.



#1

Barfen

in Ernährung 29.10.2013 11:19
von Mavra24 | 338 Beiträge

Heute möchte ich noch einmal das Thema "Barfen" einbringen. Vor einiger Zeit wurde dieses Thema schon mal angesprochen. Jedoch finde ich den Punkt Ernährung eigentlich bis jetzt nicht sehr stark besetzt. Darf ich mal fragen wer seine Hunde barft oder teilbarft? Bei diesem Thema scheiden sich ja selbst bei Tierärzten die Geister...... Ich hatte Lasse, nachdem er zu uns kam, mit Orijen (getreidefrei) gegfüttert. Er mäkelte ständig rum und wollte nur fressen, wenn er wirklich Hunger hatte. Nachdem ich dann gelesen hatte, das diesem Futter Vitamine zugesetzt werden (es wird während der Produktion erhitzt) habe ich mich fürs Barfen entschieden. Seit 14 Tagen bekommt er nun Barf 70/30. Die Zeit des Mäkelns ist vorbei......
Leider mag er keinen rohen Fisch und keine rohe Leber irgend wie muss ich das mit den Innereien noch hin kriegen. Aber man sieht schon am Fell nach 14 Tagen, das die Ernährungsumstellung gut ankommt.


Gruss Rita
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Die Steigerung von Hund heißt Lapphund

Wenn es im Himmel keine Hunde gibt, gehe ich da nicht hin.
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#2

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 11:53
von nemesis | 486 Beiträge

Also wir barfen bisher nicht.

Arkos war auch so ein Futternörgler. Wirklich besser wurde es, als wir TerraCanis ausprobiert haben. Momentan bekommt er morgens LupoNatural (das ist ohne künstliche Vitamine) und abends dann das Nassfutter von TerraCanis. Mein Mann will jetzt aber auf Teil-Barfen (50/50) umstellen und dann werden wir weiter sehen, ob wir dann ganz barfen wollen oder ob wir beim Teil-Barfen bleiben.

Ich habe wirklich schon die unterschiedlichsten Sachen gehört, vor allem ins Nachdenken gebracht haben mich Ausaagen, dass die Fleischqulität immer schlechter würde (von jemandem, der schon recht lange Hunde hat) und z.B. Hühnchenfleisch nach dem Auftauen nach faulen Eiern roch. Oder Hunde (von vernünftigen Haltern), die dann doch Über- oder Unterversorgungen hatten.

Was für mich für's Teilbarfen spricht ist, dass der Hund das FeFu noch gewöhnt ist, wenn man in den Urlaub fährt oder den Hund mal wo hin in Betreuung gibt, wo derjenige nicht so gerne Barf füttern möchte.


Liebe Grüße von Nike mit Chili und Arkos
http://www.dogs-of-fire-and-ice.de/
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#3

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 13:32
von Itundra | 1.646 Beiträge

Aaalso! Ich bin Fleischfütterererin! Ich spreche ab und zu bewusst nicht von BARFEn, weil es ja fast an religiösen Wahn grenzt, was manche aufführen!

Ich muss sagen, ich bin rundum zufrieden! Selbst Samur, der vorher nicht besonders an Futter interessiert war, fährt jetzt völlig aufs Fressen ab!
Das mit der Fleischquali, da hat Berenike völlig recht, muss man schauen, woher es kommt! Wir haben einen Lieferanten in Oberösterreich/Salzburg, der tolles Fleisch hat, leider wenig Auswahl, deshalb bestell ich jetzt immer Futter Fundgrube (www.futter-fundgrube.de) die haben echt tolle Qualität zum tollen Preis. Und geniale Auswahl!!

Ich finde und da bleib ich dabei, BARF ist die beste Weise seinen Hund zu ernähren (ich verteufle aber niemanden, der hochwertiges Fefu füttert, solang es nicht Eukanuba oder Pedigree Müll ist) ABER es gehört schon ein wenig was dazu, auch wenn man schnell Routine bekommt und nicht mehr jedes Gramm abwiegen muss!

Wichtig ist es, Fett zu füttern, um die Nieren zu entlassen. Gerade große Hunde müssten irre Mengen von Fleisch gefüttert werden, was dauerhaft die Nieren schädigt!
UND es gehören Spurenelemente und Mineralstoffe supplementiert! Ich hatte im Rahmen meiner Zuchtwartausbildung einen tollen Ernährungsvortrag von Dr. HANDL (der Ernährungsexpertin der Vet Med Wien) die auch sagte, man würde sich wundern, wie wenig die Hunde durch das gefütterte Gemüse oder Obst aufnehmen! Daher geh ich auf Nummer sicher! Das Problem ist einfach, Bluttests sind wenig aussagekräftig. Wenn bei den Bluttests die Werte nicht mehr stimmen, ist es fünf vor zwölf oder zu spät!! Daher gar nicht so weit kommen lassen!

Ich ziehe meine Welpen mit teilbarf auf, weil man eben nie davon ausgehen kann, dass die Welpenleute weiterbarfen. Dennoch erkläre ich in meiner Welpenbroschüre die Vorteile und rate dazu (nach eigenem Anlesen von Fachwissen)

Berenike, wir können gern Ende November auch über das Thema sprechen, wenn du möchtest!

Im Urlaub bekommen meine übrigens die Fleischdosen von Perro!

So, jetzt hab ich einen Roman geschrieben! hi hi! Aber ich finde, es gehört auch zum Züchten dazu, sich mit Ernährung auseinanderzusetzen!

Ach ja Rita: Gry fand als Barfanfängerin Innereien und Fisch auch superekelig! Das wird nach einiger Zeit! Ich habe angefangen das pürierte Fleisch bzw. Fisch mit guten Sachen zu vermengen. Mittlerweile frisst sie alles problemlos und es schmeckt!
In der Not kannst du ersatzweise Lebertran geben!


Grüße Julia und die



und mein Robin für immer im Herzen!!!
zuletzt bearbeitet 29.10.2013 13:33 | nach oben springen

#4

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 14:06
von pekin | 566 Beiträge

Tja ich bin schon lange am überlegen was ich vom Barfen halten soll.

Meiner Schäferhündin habe ich damals billigstes Flockenfutter gefüttert. Ab und zu Dose und hauptsächlich Reste. Da ist alles in den Napf gewandert. Dazu Knochen und Pansen. Blut habe ich nie kontrollieren lassen. Sie wurde auch nie nach geimpft. Sie war bis ins Alter Top fit und gesund.

Mit Finja ist das schwieriger. Wir haben sie aus extrem schlechter Haltung. Sie reagiert auf fast alles mit Durchfall. Ich habe auch einige Trofu durch probiert. Bestes Futter und Wolfsblut kam am besten an. Allerdings gibt es auch da gelegentlich Verdauungsprobleme.

Ab und an gibt es Knochen, Kartoffeln, gekochte Schweineohren, frischer Pansen. Oder Dose.

Natürlich an Trofu freien Tagen. Doch reagiert sie auch manchmal darauf.

Finja meldet sich nicht wenn sie muss. An einem normalen Tag ist das kein Ding. Wir haben unseren Rhythmus und gehen regelmäßig mit ihr raus. An schlechten Tagen, an denen sie sehr oft muß oder es matschig wird macht sie in die Wohnung.

Unser TA meinte nur es liegt am Fett. Es gibt Hunde die kein Fett vertragen. Vor allem da unklar ist was sie überhaupt im ersten Lj gefressen hat. Sie wurde sicher nicht gut versorgt. War in ihrem Leben nie vor der Tür und wurde misshandelt. Gut ist ein anderes Thema.

Einerseits würde ich gern frisch füttern und habe die Hoffnung die Probleme legen sich. (Sie frisst draußen zB auch alles). Auf der anderen Seite haben wir wenig Platz in der Gefriertruhe und ich habe Angst das alles noch schlechter wird.

Allgemein denke ich es wird heute ein zu großes Theater um die Fütterung gemacht. Ganz ehrlich die meisten Hunde werden besser ernährt als ihre Menschen.


Liebe Grüße

Michaela & Finja & Easy & Merlin
https://facebook.com/GrossspitzMerlin
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#5

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 14:50
von Mavra24 | 338 Beiträge

zunächst mal möchte ich kein Loblied auf Barfen anstimmen. Ich finde, jeder verantwortungsbewußte Hundebesitzer findet selbst heraus, was seinem
Hund bekommt und was nicht. Mit Lasses`s Vorgängerhündin hatte ich nie Probleme. Sie war "verfressen" und hat 15 Jahre die gleiche Marke an Trofu bekommen. Einfach auch deshalb, weil sie es gerne nahm und weil es ihr gut bekam. Jetzt war das anders! Ich dachte auch, ich hätte ein sehr gutes Trofu, schon allein deswegen, weil es ziemlich teuer u. getreidefrei war. Aber der Hund mochte es nicht sonderlich. Die Häufchen stanken bestialisch u.
manchmal, wenn er sozusagen "Dampf ablies" konnte man weglaufen. Das ist nach der Umstellung anders. Er rennt zum Freßnapf, futtert ihn leer,
alles andere stinkt nicht mehr so, das einem übel wird, er ist topfit u. eigentlich halte ich Barfen für eine natürliche Ernährung. Ich hoffe, das alles so bleibt wie es im Moment ausschaut. Man muss das über längere Zeit ausprobieren.


Gruss Rita
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#6

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 15:51
von Itundra | 1.646 Beiträge

Ich sag auch nicht, dass man Hunde mit billigem Hundefutter nicht ernähren kann, aber die Frage ist, ob man es soll. Ich versuche für meine Hunde in Haltung, Ernährung, Erziehung den optimalsten Weg zu gehen.

Man kann in der Erziehung auch mit Druck, Strom etc. arbeiten. Es führt auch zum Ziel. Aber ist es der beste Weg?

Ich will auch kein Loblied anstimmen, falls es so rübergekommen ist! Es waren schlicht und ergreifend meine Gedanken dazu


Grüße Julia und die



und mein Robin für immer im Herzen!!!
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#7

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 16:46
von Mavra24 | 338 Beiträge

Zitat von Itundra im Beitrag #6
Ich sag auch nicht, dass man Hunde mit billigem Hundefutter nicht ernähren kann, aber die Frage ist, ob man es soll. Ich versuche für meine Hunde in Haltung, Ernährung, Erziehung den optimalsten Weg zu gehen.

Man kann in der Erziehung auch mit Druck, Strom etc. arbeiten. Es führt auch zum Ziel. Aber ist es der beste Weg?

Ich will auch kein Loblied anstimmen, falls es so rübergekommen ist! Es waren schlicht und ergreifend meine Gedanken dazu


genau, das ist meine Meinung zum Thema. Erst heute sagte mir ein Hundebesitzer, ich soll meinen Hund nicht zu sehr "verziehen".Auch wenn er noch jung wäre, so solle er das Trofu, was er nicht mag, mehrere Tage vorgesetzt bekommen, bis er es vor Hunger frißt. Das schade auch einem jungen Hund nicht.... Trotzdem bin ich der Meinung, das diesnicht sinnvoll ist, zumal sich bei der Verdauung keine optimalen Verhältnisse zeigten.

Hundeerziehung mit Druck, Strom etc.kenne ich noch von ganz früher, gibt es das immer noch? Das wäre ja schrecklich.


Gruss Rita
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#8

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 16:55
von Itundra | 1.646 Beiträge

Natürlich, und das leider zur Hauf!

Ganz ehrlich: Mein Katzenwurf lehrt mich: Auch Tiere verhungern vor dem vollen Napf!


Grüße Julia und die



und mein Robin für immer im Herzen!!!
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#9

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 16:59
von Nuppu | 249 Beiträge

Hallo,
für uns stand schon vor dem Kauf unseres Hundes fest, dass er frisches Futter bekommt. Ich habe den "Fehler" gemacht und das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" zu lesen und danach war klar, dass hier kein Fefu in den Hund kommt.

Ich verfütter alles außer Schweinefleisch. Auch Reste vom Mittagessen wandern in den Napf und werden irgendwie verdaut....
Nach mittlerweile 6,5 Jahren, die Kiito nun gebarft wird, fütter ich nach Augenmaß, Zusätze gibt es nicht regelmäßig ( ausser Kokosflocken).

Wie haltet ihr das mit dem Wolfstag?
Ich fütter an 5 Tagen je 500 gr. Fleisch + Grünzeug, einen Tag vegetarisch und einen Tag: tja schade, gibt nix heute.

Im Urlaub finde ich die Fleischfütterung nicht aufwendiger als anderes. Einen Supermarkt oder Metzger findet man fast überall....und das Grünzeug wächst am Wegesrand.

LG Susanne


http://kiito.de.tl
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#10

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 17:46
von Itundra | 1.646 Beiträge

Bei mir gibts keinen Fastentag! Ich hab ja auch keinen Wolf Es gibt halt mal ab und zu nix (vor Training z.B.) oder weniger


Grüße Julia und die



und mein Robin für immer im Herzen!!!
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#11

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 18:05
von Hanne | 198 Beiträge

Wir haben viel ausprobiert. Jetzt wissen wir was Vico gut bekommt. Das ist bei ihm aber eine Frage der Bauchspeicheldrüse.

Er hatte ja immer sehr wenig Appetit. Jetzt hat er scheinbar "vergessen", dass es ihm je übel war nach dem futtern. Er hatte ja sogar frische Beute vom Jäger abgelehnt. Heute fand er im Wald einen Schlund und fand ihn mächtig lecker. Ich werde also den Nachbarn mal wieder ansprechen und wieder mit Teilbarfen anfangen. Wenn es sooo preisgünstig (geschenkt) ist.

Danke für diesen Ideenanschubser.

LG Hanne

PS: Fastentag geht gar nicht. Die Verdauung ist bei Vico zu sensibel. Wir sind froh, dass es jetzt so gut funktioniert.


Dass einmal das Wort Tierschutz geschaffen werden musste, ist eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung. Theodor Heuss
zuletzt bearbeitet 29.10.2013 18:07 | nach oben springen

#12

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 18:12
von nemesis | 486 Beiträge

Zitat von Itundra im Beitrag #3

Berenike, wir können gern Ende November auch über das Thema sprechen, wenn du möchtest!



Ja, können wir gern machen!


Liebe Grüße von Nike mit Chili und Arkos
http://www.dogs-of-fire-and-ice.de/
zuletzt bearbeitet 29.10.2013 18:13 | nach oben springen

#13

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 18:35
von Mavra24 | 338 Beiträge

Zitat von Nuppu im Beitrag #9
Hallo,
für uns stand schon vor dem Kauf unseres Hundes fest, dass er frisches Futter bekommt. Ich habe den "Fehler" gemacht und das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" zu lesen und danach war klar, dass hier kein Fefu in den Hund kommt.




Hallo Susanne, das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" liegt bei mir auf dem Tisch und wartet darauf, das ich es lese. Habe aber in der ersten Woche damit zu tun gehabt, dass ich mich ins "Barfen" einlese. Ist aber garnicht so schwer, nur muss man sich, wenn man noch nicht gebarft hat,
etwas einlesen. Jedenfalls meinem Hund schmeckts und ich freue mich, wenn kurzfristig der Napf so ausgeleckt ist, als hätte ich ihn gespült.


Gruss Rita
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#14

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 18:38
von Mavra24 | 338 Beiträge

Zitat von Itundra im Beitrag #10
Bei mir gibts keinen Fastentag! Ich hab ja auch keinen Wolf Es gibt halt mal ab und zu nix (vor Training z.B.) oder weniger

Fastentag oder Tag mit Joghurt bzw. Quark gibt's bei mir auch nicht. Der Wolf bekommt auch keine Milchspeise.


Gruss Rita
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#15

RE: Barfen

in Ernährung 29.10.2013 18:46
von Mavra24 | 338 Beiträge

Zitat von Itundra im Beitrag #3



UND es gehören Spurenelemente und Mineralstoffe supplementiert!

Ach ja Rita: Gry fand als Barfanfängerin Innereien und Fisch auch superekelig! Das wird nach einiger Zeit! Ich habe angefangen das pürierte Fleisch bzw. Fisch mit guten Sachen zu vermengen. Mittlerweile frisst sie alles problemlos und es schmeckt!
In der Not kannst du ersatzweise Lebertran geben!


Julia,
welche Spurenelemente und Mineralstoffe gibst Du denn?

Lebertran bekommt er täglich in Kapselform. Unter das Futter gemischt klappt das ganz gut.


Gruss Rita
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